Sichere Feuerwehr

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Psychosoziale Unterstützung (PSU)

01 | Informationen

Die „psychosoziale Unterstützung“ für die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren in NRW

Die Angehörigen der Feuerwehren setzen sich Gefahren aus, um Menschen in Not zu helfen. In Extremfällen retten sie Schwerverletzte aus Trümmern, bringen unter Zeitdruck Opfer in Sicherheit oder bergen Tote. Im Einsatz sehen sie unter Umständen mit an, wie Kameradinnen und Kameraden, Verwandte oder Freundinnen und Freunde zu Schaden kommen. Dies gilt nicht nur für Katastropheneinsätze – jeder Einsatz birgt dieses Risiko. Manchmal sind es auch die Erlebnisse mehrerer Einsätze, die die Seele verletzen. Die „psychosoziale Unterstützung“ (PSU) der Feuerwehren in NRW hilft den Einsatzkräften deshalb dabei, belastende Eindrücke zu verarbeiten. Die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen unterstützt die Aktiven bei dieser schwierigen Aufgabe als „Akteur der zweiten Stunde“.

Beispiele für erste Belastungsreaktionen und negative Stressanzeichen an Einsatzstellen der Feuerwehren können sein:

  • Anspannung, (Über) Erregung
  • Rededrang
  • Erschöpfung
  • Aktivitätsüberschuss
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Lachen, kichern
  • Zittern
  • Starkes Schwitzen
  • Unruhe
  • Rückzug
  • Appetitlosigkeit
  • Atemnot
  • Blässe oder Röte
  • Übelkeit
  • Verwirrung
  • Flucht
  • Panik
  • Lähmung
  • Blackout
  • Spätere Ein- oder
    Durchschlafprobleme
  • (…..)